Telefon: 02365 509515
Verdacht auf Herzinfarkt: Schriftzug Notruf 112 auf rotem Rettungswagen.
iStock/Cineberg
Symbolbild

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gehen weniger Menschen in die Notaufnahme oder rufen den Notarzt, aus Angst, sich im Krankenhaus anzustecken. Das kann fatale Folgen haben und im Ernstfall das Leben kosten.

Aus Angst, sich im Krankenhaus mit dem Coronavirus anzustecken, vermeiden es zurzeit viele Menschen, selbst bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, den Notarzt zu rufen. Mediziner der Berliner Charité mahnen, niemand solle aus Angst vor Infektion auf dringend notwendige Hilfe verzichten.

Bei geringstem Verdacht die 112

Rufen Sie bei einem Verdacht oder auch leichten Anzeichen von Herzinfarkt oder Schlaganfall unbedingt den Rettungsdienst unter der Rufnummer 112 und lassen Sie keine wertvolle Zeit verstreichen!

Die Kliniken haben zum Schutz der Patienten Vorkehrungen getroffen. So ist das Tragen von Gesichtsmasken für Personal und Patienten in der Regel Pflicht. Zudem gibt es in den Krankenhäusern getrennte Bereiche für Covid-19-Erkrankte und andere Patienten.

Herzinfarkt erkennen

Doch wie erkenne ich einen Herzinfarkt? Und wie handelt man im Notfall richtig? Welche Fehler gilt es zu vermeiden? Schmerz oder ein unangenehmes Druckgefühl in der Brust sind typische Zeichen. Dabei verschließt sich ein Herzkranzgefäß und ein Teil des Herzmuskels wird nicht mehr richtig durchblutet. Wird das Gefäß nicht schnell genug geöffnet, kann das dahinterliegende Muskelgewebe absterben – mit schwerwiegenden Folgen, etwa einer dauerhaften Herzschwäche. Dennoch reagieren viele Betroffene im Notfall nicht nur in Zeiten von Corona sehr zögerlich, statt schnell den Notarzt zu rufen.

Die häufigsten Fehler

Die einen können sich einfach nicht vorstellen, selbst von einem Herzinfarkt betroffen zu sein. Andere wiederum haben Angst, den Notarzt umsonst zu rufen. Viele Betroffene wollen auch einfach erst mal abwarten, ob die Beschwerden nicht von selbst wieder verschwinden.

Gerade am Wochenende oder an Feiertagen ist die Hemmschwelle hoch, den Notruf zu wählen. Deshalb sind die Folgen eines Herzinfarkts oft schwerer, als sie sein müssten. Im Notfall kommt es auf jede Minute an, denn die Behandlung sollte so schnell wie möglich beginnen.

Manchmal schafft es der Herzmuskel bei einem Infarkt auch nicht mehr, genug Blut und damit auch Sauerstoff in den Körper zu pumpen, sodass der Kreislauf versagt. Ein solcher kardiogener Schock muss sofort vom Arzt behandelt werden.

Eine weitere Gefahr sind lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, das sogenannte Kammerflimmern. Hier ziehen sich die Herzmuskelzellen viel zu schnell und unkoordiniert zusammen, sodass das Herz nur „zuckt“ und nicht genügend Blut in den Körper pumpt. Diese Rhythmusstörung muss umgehend vom Notarzt mit einem Defibrillator behandelt werden.

Defibrillator nutzen

Bis der Notarzt da ist, muss der Laie helfen: Viele Firmen, U-Bahn-Eingänge, öffentliche Plätze und Gebäude sind mit automatisierten externen Defibrillatoren ausgestattet. Sie sind durch die Abkürzung „AED“ und/oder ein grünes Hinweisschild mit einem Herzsymbol erkennbar und leicht zu bedienen. Über eine eingebaute Sprachfunktion gibt der Defibrillator an, welche Handgriffe in welcher Reihenfolge zu tun sind.

Typische und untypische Zeichen

Um im Notfall richtig zu reagieren, ist es wichtig, die Zeichen eines Herzinfarkts zu erkennen. Mediziner unterscheiden die relativ eindeutigen Symptome von weniger typischen Zeichen:

Eindeutige Symptome:

  • starker, anhaltender Brustschmerz, der häufig in den linken oder rechten Arm ausstrahlt, oft verbunden mit starkem Engegefühl
  • Manchmal dehnt sich dieser Schmerz bis in den Hals, den Unterkiefer oder zwischen die Schulterblätter aus.

Weniger eindeutige Symptome:

  • plötzliches Herzrasen
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Schwächeanfall
  • starkes Angstgefühl

Die untypischen Symptome treten eher bei Frauen auf. Daher wird ein Herzinfarkt bei Frauen häufig nicht als solcher erkannt. Zudem tritt ein Herzinfarkt bei Frauen in der Regel später auf als bei Männern – erst etwa 10 Jahre nach der Menopause, also der letzten Monatsblutung.

Richtig handeln

Es ist leichter gesagt als getan, aber Ruhe zu bewahren hilft im Notfall, richtig zu handeln und Fehler zu vermeiden. Wer die folgenden Punkte berücksichtigt, handelt auf jeden Fall korrekt:

Zögern Sie bei Verdacht auf Herzinfarkt nicht, den Notarzt zu rufen, auch nicht in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen.
Rufen Sie gleich den Notarzt, nicht erst Verwandte oder Bekannte, und äußern Sie Ihren Verdacht auf Herzinfarkt.
Nennen Sie die genaue Adresse und bleiben Sie in der Leitung, bis die Leitstelle alle Fragen gestellt hat, Sie für alle Rettungsmaßnahmen.
Lassen Sie sich nicht von Angehörigen oder Bekannten mit dem Auto in die Klinik fahren und fahren Sie auf keinen Fall selbst, wenn Sie selbst betroffen sind. Treten infolge des Herzinfarkts lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auf, muss mit einem Defibrillator behandelt werden. Ein Rettungswagen ist damit ausgestattet.

Frühe Warnzeichen

Ein Herzinfarkt kommt meist plötzlich. Doch schon lange vorher können Beschwerden auftreten, die auf ein erhöhtes Risiko hinweisen. Treten etwa beim Gehen Schmerzen in den Waden auf, die beim Stehenbleiben wieder nachlassen, sollte man mit dem Arzt darüber sprechen. Auch wenn im Liegen die Zehen schmerzen, kann das ein Hinweis auf Gefäßablagerungen und damit ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko sein. Frühwarnzeichen sind auch wochenlanges Erschöpftsein und Konzentrationsstörungen. Mit ärztlicher Behandlung lässt sich das Risiko senken.

Auf einen Blick

Hinter den folgenden Beschwerden im Bereich von Herz oder Brustkorb, die einzeln oder gemeinsam auftreten, könnte sich ein Herzinfarkt verbergen. Rufen Sie unbedingt über die Nummer 112 den Notarzt.

– Starke Schmerzen. Sie dauern mindestens fünf Minuten an und können in andere Körperregionen wie Arme, Oberbauch, Hals, Kiefer oder in den Rücken zwischen die Schulterblätter ausstrahlen.

– Starkes Engegefühl. Im Herzbereich entsteht ein Gefühl der Einschnürung oder ein massiver Druck. Es kann sich so anfühlen, als laste etwas Schweres auf der Brust.

– Heftiges Brennen. Die Schmerzen bei einem Herzinfarkt können sich auch als brennendes Gefühl äußern.

Angstschweiß mit kalter, blasser Haut. Ein Herzinfarkt geht oft mit Angstgefühlen einher, verbunden mit einer fahlen Gesichtshaut und kaltem Schweiß.

Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Schmerzen im Oberbauch. Diese untypischen Symptome eines Herzinfarkts treten vor allem bei Frauen auf.

Regelmäßig Blutdruck messen

Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Nehmen Sie regelmäßig die ärztlichen Kontrolltermine wahr und kommen Sie gerne bei uns in Ihrer Apotheke zur Blutdruckmessung vorbei. Wir beraten Sie auch zu geeigneten Geräten für die Blutdruckmessung zu Hause.


Max Krieger,

Ihr Apotheker

Aktions-Angebote

60% gespart

IBUFLAM

akut 400 mg Filmtabletten 1)

Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber.

PZN 4100218

statt 6,19 2)

20 ST

2,49€

Jetzt bestellen
37% gespart

KADEFUNGIN

3 Kombip.20 g Creme+3 Vaginaltabl. 1)

Zur Behandlung einer Pilzerkrankung der Scheide. Bewährte Kombination aus Creme und Tabletten. Mit Applikator zur leichteren Einführung.

PZN 3766139

statt 11,97 2)

1 ST

7,49€

Jetzt bestellen
40% gespart

SUPERPEP

Reise Kaugummi Dragees 20 mg 1)

Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit.

PZN 4877929

statt 11,70 2)

10 ST

6,99€

Jetzt bestellen
35% gespart

VOMEX

A Dragees 50 mg überzogene Tabletten 1)

Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit.

PZN 4274616

statt 8,43 2)

20 ST

5,49€

Jetzt bestellen
27% gespart

HYLO-COMOD

Augentropfen

Bei Fremdkörpergefühl, Juckreiz oder geröteten Augen. Effektive Befeuchtung der Augen bei mäßigen bis mittel schweren Symptomen. Mit 0,1 % Hyaluronsäure.

PZN 4047553

statt 28,95 3)

2X10 ML (1049,50€ pro 1l)

20,99€

Jetzt bestellen
33% gespart

TYROSUR

Wundheilgel 1)

Bei bakterieller Wundinfektion, unterstützt den Heilungsprozess .

PZN 12399929

statt 5,97 2)

5 G (798,00€ pro 1kg)

3,99€

Jetzt bestellen
57% gespart

MOMETASON-ratiopharm

Heuschnupfenspray 1)

Zur symptomatischen Behandlung einer allergischen Rhinitis.

PZN 12457963

statt 11,53 2)

10 G (499,00€ pro 1kg)

4,99€

Jetzt bestellen
56% gespart

CETIRIZIN

Vividrin 10 mg Filmtabletten 1)

Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonaler und ganzjähriger allergischer Rhinitis.

PZN 12364291

statt 4,57 2)

20 ST

1,99€

Jetzt bestellen
35% gespart

PERENTEROL

forte 250 mg Kapseln 1)

Stark gegen Durchfall - gut für den Darm! Perenterol bekämpft Symptom und Ursache des Durchfalls gleichzeitig, bindet Erreger und befördert sie aus dem Körper. Mit dem natürlichen Wirkstoff der medizinischen Trockenhefe eignet sich Perenterol gut zur Vorbeugung und im Akutfall.

PZN 4796852

statt 9,94 2)

10 ST

6,49€

Jetzt bestellen
40% gespart

IMODIUM

akut Hartkapseln 1)

Verkürzt die Dauer von akutem Durchfall zuverlässig und senkt die Zahl der Durchfälle.

PZN 7296788

statt 9,97 2)

12 ST

5,99€

Jetzt bestellen
32% gespart

DOLORMIN

extra Filmtabletten 1)

Bei Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen sowie Fieber.

PZN 91089

statt 10,98 2)

20 ST

7,49€

Jetzt bestellen
26% gespart

IBEROGAST

Classic Flüssigkeit zum Einnehmen 1)

Schnell und zuverlässig, besonders bei akuten Magen Darm Beschwerden. 9 Heilpflanzenextrakte mit motilitätsregulierenden Wirkungen. Pflanzlich, gute Verträglichkeit.

PZN 16507534

statt 11,47 2)

20 ML (424,50€ pro 1l)

8,49€

Jetzt bestellen
48% gespart

DICLO-RATIOPHARM

Schmerzgel 1)

Bei Rücken- Muskel- und Gelenkschmerzen. Der bewährte Wirkstoff Diclofenac wirkt kühlend ohne die Haut auszutrocknen. Stoppt den Schmerz und bekämpft die Entzündung.

PZN 4704206

statt 13,49 2)

100 G (69,90€ pro 1kg)

6,99€

Jetzt bestellen
60% gespart

HYSAN

Schnupfenspray 1)

Sorgt für freie Atemwege bei einer verstopften Nase durch schnelles und zuverlässiges Abschwellen der Nasenschleimhaut. Wirkt bis zu 10 Stunden.

PZN 6587271

statt 4,95 2)

10 ML (199,00€ pro 1l)

1,99€

Jetzt bestellen

Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) eigener ehemaliger Verkaufspreis in unserer Vor-Ort-Apotheke.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

Der Artikel hat Ihnen gefallen?

Dann teilen Sie ihn doch mit anderen.

Das könnte Sie auch interessieren

Corona-Update

Corona-Update

Eine britische Untersuchung zeigt, dass Omikron-Infektionen bei kleinen Kindern Pseudokrupp auslösen können. Was dahintersteckt und was Eltern tun können.

mehr lesen
Stern Apotheke am Kaufland

Kontakt

Tel.: 02365 509515

Fax: 02365 699554


E-Mail: service@stern-apotheke-marl.de

Internet: https://www.stern-apotheke-marl.de/

Stern Apotheke am Kaufland

Marler Stern 57

45768 Marl

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08:30 bis 19:00 Uhr


Samstag
09:00 bis 18:00 Uhr


10%

Ihr exklusiver Rabatt

Einfach diese Abbildung auf Ihrem Smartphone vorzeigen und 10 % Rabatt auf einen Artikel bei einen Einkauf ab 10,- € oder 15 % Rabatt auf einen Artikel bei einen Einkauf ab 20,- € bekommen. Gilt nicht für das verschreibungspflichtige Sortiment.

Aktionsartikel, Doppelrabattierungen und Rezeptzuzahlungen sind leider ausgenommen.

Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) eigener ehemaliger Verkaufspreis in unserer Vor-Ort-Apotheke.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

powered by apovena.de