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Parasiten auf Reisen erkennen und behandeln
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Symbolbild

Wer im Urlaub Erholung sucht, trifft leider immer häufiger auf ein lästiges Problem: Parasiten. Ein Befall mit Parasiten bei oder nach der Reise ist äußerst unangenehm. Erfahren Sie hier, wie Sie bei Ihrer Reise Parasiten erkennen und richtig handeln.

Parasiten sind Schmarotzer, die vorübergehend oder dauerhaft auf oder in einem anderen Lebewesen (dem Wirt) leben und sich dadurch ernähren. Sie sind hochspezialisiert, haben sich an den Wirt angepasst, leben versteckt und bleiben häufig unbemerkt. Umso deutlicher bemerken Sie aber die Symptome eines Befalls mit Parasiten während oder nach der Reise.

Die häufigsten Parasiten auf Reisen

Es gibt mehr Parasiten als man denkt. Weltweit leben ca. 40% aller Arten parasitär, sowohl im Tier- wie auch im Pflanzenreich. Wer auf einer Reise Parasiten antrifft, hat es in der Regel mit Tieren oder Einzellern zu tun. Da sie sich durch ihren Wirt ernähren, schädigen sie ihn meist nicht lebensbedrohlich, wirken sich aber auf sein Wohlbefinden aus und rauben ihm Energie. Aber Parasiten verletzen und reizen auch meist die Haut des Menschen, geben Giftstoffe an ihren Wirt ab und können schwerwiegende Erkrankungen wie Malaria oder Gelbfieber übertragen.

Zu den häufigsten Parasiten gehören zum Beispiel Bettwanzen, Flöhe, Krätzemilben, Läuse, Wanzen, aber auch Bandwürmer und die Erreger der Malaria. Parasiten verschaffen sich meist über die Haut Zutritt (Ektoparasiten) und ernähren sich von Blut oder Gewebe. Es gibt aber auch Parasiten, die im Körper leben, z. B. Würmer (Endoparasiten), die sich in Lebern, Darm oder Muskeln ansiedeln. Oft sind Parasiten Reise-Mitbringsel.

Die Ärztinnen und Ärzte, die sich mit Reise- und Tropenmedizin beschäftigen, sind immer häufiger mit Parasiten nach einer Reise konfrontiert. Dafür gibt es viele Gründe. Insgesamt nimmt fast überall auf der Welt die Reisetätigkeit zu. Nicht nur durch Urlaubsreisen, sondern auch durch Business-Trips oder durch Migration.

Außerdem greifen die Menschen immer seltener zu Insektiziden, denn deren Akzeptanz nimmt ab. Dies macht es den Wanzen & Co. leichter, daher sind Parasiten immer häufiger lästige Reise-Mitbringsel.

Welche Symptome?

Um herauszufinden, welche Parasiten Sie heimsuchen, sollten Sie sich Ihre Symptome anschauen.

Wanzen sind Blutsauger. Sie beißen ihren Wirt in die Haut und gelangen so an das Blut. Der Stich der Bettwanze führt zu sehr unterschiedlichen Erscheinungen wie z. B. roten Stellen am Körper, die mehrere Tage jucken können. In vielen Fällen bilden sich am Einstich Quaddeln oder Blasen von wenigen Millimetern bis zur Größe eines Finger- oder Daumennagels. Manchmal kommt es zu Verzögerungen von bis zu 10 Tagen bis sich ein Stich bemerkbar wird.

Eigentlich sind die Stiche der Bettwanzen harmlos und verursachen bei den meisten Personen keine ernsthaften Probleme. Aber der Juckreiz ist extrem lästig. Es kann vorkommen, dass Betroffene den Wanzenstich nicht vertragen und Hautausschläge entwickeln. Allergische Reaktionen wie Asthma oder Nesselsucht sind möglich, aber selten.
Auch Flöhe stechen ihren Wirt und zapfen ihm Blut als Nahrungsquelle ab. Dabei bilden sich häufig auf der Haut mehrere sichtbare, punktförmige Einstiche in einer Linie hintereinander, meist in Dreier-Reihen. Flöhe lassen sich leicht stören und führen immer wieder neue Stiche durch, bis sie ein Blutgefäß gefunden haben. Oft haben die Betroffenen Haustiere oder Kontakt zu Katzen oder Hunden.

Der Flohstich hinterlässt eine kleine, juckende Wunde. Sie kann durch den Speichel des Flohs gerötet und geschwollen sein und Juckreiz auslösen. Meist sind die Beine betroffen.
Krätzemilben verursachen beim Menschen die ansteckende Krätze (Skabies). Sie ernähren sich nicht von Blut, sondern von Zellresten. Die Weibchen der Krätzemilben graben sich in die oberste Schicht der Haut und legen dort ihre Eier ab und ihre Ausscheidungen. Dadurch kommt es zu einem extrem starken Juckreiz, der sich bei Wärme, d. h. vor allem in der Nacht verstärkt. Kleine Pusteln, Bläschen und tunnelförmige Gänge finden sich vor an warmen und dünnen Körperstellen wie z. B. zwischen Fingern und Zehen, inneren Analregion. Oft entsteht ein generalisierter Juckreiz als Immunantwort auf die Krätzemilben.

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Wanzen- und Flohstiche: Gegen den Juckreiz helfen spezielle Gele oder mit Antihistaminka, die zusätzlich im Kühlschrank gelagert werden können. Kühlende Roll-on Stifte sind praktisch für unterwegs. Auch Gele mit pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Brennnessel, Ringelblume oder Arnika sind empfehlenswert und können schon bei Kleinkindern angewandt werden. Ergänzend gibt es auch Antihistaminika zum Einnehmen. Sollten sich die Stiche röten oder entzünden, helfen Cremes mit einem leichten Cortisonanteil. Allerdings sollten diese Stiche sehr genau beobachtet werden, da durch das Kratzen auch Keime in den Stich gelangen können, was evtl. einen Arztbesuch erforderlich macht.

Behandlung von Krätze: Ziel ist immer das Abtöten der Skabiesmilben, ihrer Larven und Eier, dies muss aber in einer Arztpraxis erfolgen. Mittel der ersten Wahl ist das Auftragen von Permethrin in Salbenform. Sollte dies nicht möglich sein, gibt es auch Tabletten mit dem Wirkstoff Ivermectin zum Einnehmen.

Parasitenbefall im Urlaubsdomizil

In einer Unterkunft im Ausland sollten Sie Ihr Bett auf Parasiten hin untersuchen. So erkennen Sie einen Befall:

Wenn Sie auf der Bettwäsche kleine Mengen Blut finden, ist dies ein erster Hinweis auf Bettwanzen. Winzige schwarze Punkte könnten der Kot der Tierchen sein. Auch Häutungshüllen der Jungtiere geben Hinweise.

In den Unterkünften – besonders an beliebten Urlaubsorten – verbreiten sich Bettwanzen schnell, weil die ständig wechselnden Gäste sie mitbringen und mitnehmen. Allerdings sind Bettwanzen nicht leicht zu entdecken, sie sind nachtaktiv und verstecken sich in Lattenrosten, Wandverkleidungen, hinter Bilderrahmen oder Tapeten.

Wenn Sie ein kleines Tier im Bett oder Koffer entdecken, prüfen Sie, ob es einen rötlich-braunen Panzer und keine Flügel hat. Bettwanzen werden rund vier bis acht Millimeter lang. Die Eier der Bettwanzen sind weiß, leicht gebogen und ungefähr einen halben Millimeter lang, die Jungtiere gelbbraun gefärbt. Übrigens: Manche Menschen können Bettwanzen riechen, denn sie verströmen einen unangenehmen, süßlichen Geruch.
Flöhe sind mit zwei bis drei Millimetern Länge deutlich kleiner. Sie sind braun oder schwarz. Von der Seite wirken sie oval, von oben betrachtet aber eher flach. Flöhe haben starke Sprungbeine, mit denen sie weit springen können. So erreichen sie ihre Wirte. Flöhe haben keine Flügel.
Bei den Krätzemilben handelt es sich um Spinnentiere von grauweißer Farbe. Sie werden 0,2 bis 0,45 Millimeter lang, womit sie mit bloßem Auge nur als Punkt erkennbar sind. Ihr Chitinpanzer hat vorne und hinten Dornen, mit denen sie sich am Wirt festhaken. Die vorderen Beine haben Haftschaben, die hinteren Beine Borsten. Die Übertragung erfolgt nur durch engeren Hautkontakt, die Beschwerden treten beim ersten Mal allerdings erst nach 2 – 4 Wochen auf.

Was ist zu tun?

Wenn Sie auf Reisen Parasiten entdecken, müssen Sie unbedingt der Hotelleitung Bescheid sagen oder das Hotel wechseln.

Die Methoden bei Parasitenbefall sind meist entweder Wärmeentwesungen mit einer Temperaturerhöhung auf 55° Celsius oder eine Behandlung mit Insektiziden.

Versuchen Sie nicht, selbst entsprechende Mittel zu finden und anzuwenden – vor allem, wenn Sie die Plagegeister mit ins eigene Heim gebracht haben. Kammerjäger sehen meist viel klarer, wo Handlungsbedarf besteht und setzten aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Berufes Insektizide ein, die Sie im „normalen Handel“ nicht erhalten. Zudem ist die Gefahr von gesundheitlichen Problemen durch eine Überdosis ist geringer.

Tipps für Ihr Reisegepäck

Weil sich Wanzen gerne im Gepäck einnisten, sollten Reisetaschen und Koffer immer verschlossen bleiben und möglichst weit entfernt vom Bett z. B. auf eine Kofferständer stehen, damit nichts hineinkrabbeln kann. Ihre getragene Kleidung verstauen Sie am besten immer gleich in einer Plastiktüte im Koffer, denn Körpergeruch zieht Bettwanzen magisch an.

Wenn Sie wieder zu Hause sind, sollten Sie Ihren Koffer gründlich reinigen. Am besten leeren Sie das Reisegepäck in der Badewanne. So sehen Sie, ob sich evtl. blinde Passagiere darin versteckt haben bzw. können diese sich nicht so schnell in der Wohnung verstecken. Oder Sie leeren den Koffer gleich im Freien und schütteln alle Kleidungsstücke ordentlich aus. Das ist übrigens auch eine gute Methode, um keine Schaben oder Kakerlaken mit ins eigene Heim zu schleppen, die in südlichen Ländern sehr häufig vorkommen.

Außerdem sollten Sie sämtliche Kleidung und Textilien, die sie bei sich hatten, gründlich waschen, und zwar bei 60° Celsius für 30 Minuten. Ist dies nicht möglich, benutzen Sie einen Trockner bei 40 – 45° Celsius, besser 60° Celsius ebenfalls eine halbe Stunde lang. Besonders empfindliche Kleidung legen Sie für drei Tage in eine Gefriertruhe bei -17° Celsius.

Das sollte in die Reise- oder Hausapotheke

Halten Sie in Ihrer Reise- oder Hausapotheke Mittel wie z. B. eine Hydrocortison- oder Antihistaminsalbe vor. Sie beruhigen die Haut, stillen den Juckreiz und wirken entzündungshemmend. Repellents mit chemischen oder pflanzlichen Inhaltsstoffen halten Zecken, Stechmücken und andere Plagemeister vom Stechen ab. Fragen Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Max Krieger,

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