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Ständig Schweißausbrüche: Eine Frau zieht ihre Pulli aus, der Kopf ist verdeckt, die Axel frei.
iStock / maaram
Symbolbild

Die Wechseljahre sind für viele Frauen ein Tabuthema, über das sie nicht reden, doch jede muss früher oder später damit umgehen. Gut zu wissen: Es gibt viele Möglichkeiten, die Symptome wie ständige Schweißausbrüche zu lindern und mit sich im Einklang zu sein.

„Wechseljahre sind keine Krankheit, aber sie machen etwas mit den meisten von uns.“ Schauspielerin Katja Burkard weiß, wovon sie spricht. Auch sie schlitterte, wie die meisten Frauen, völlig unvorbereitet in die Wechseljahre. Ständig Schweißausbrüche, Hitzewallungen, schlaflose Nächte, schwache Nerven – wie sie leiden viele Frauen unter den Folgen der Hormonumstellung. Und die meisten wissen erst mal gar nicht, was mit ihnen los ist.

Buch zum Thema

Schauspielerin Katja Burkard schreibt sehr persönlich und ehrlich über Hitzewallungen und emotionale Ausnahmezustände und wie sie schließlich die passende Therapie findet. Das Buch stieg direkt in die Bestsellerlisten und spricht Frauen an, die bald in die Wechseljahre kommen oder schon mittendrin sind: Katja Burkard: „Wechseljahre? Keine Panik!“, Blanvalet.

Sind es die Wechseljahre?

Etwa ein Drittel aller Frauen durchläuft die Wechseljahre ohne Beschwerden. Ein weiteres Drittel hat nur sehr leichte Symptome und das letzte Drittel leidet unter Beschwerden, die den Alltag stark einschränken und eine Behandlung notwendig machen. Die Wechseljahre beginnen in der Regel zwischen Mitte vierzig und Mitte fünfzig und können mehrere Jahre andauern.

Die Zeichen

Die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren wirken sich auf den gesamten Körper aus. Diese Beschwerden können auftreten:

– Hitzewallungen und Schweißausbrüche
– Zyklusstörungen
– Scheidentrockenheit
– Blasenschwäche
– Schlafstörungen
– Kopfschmerzen
– Herzklopfen
– Schwindelgefühl
– Stimmungsschwankungen
– depressive Verstimmungen
– Veränderung von Figur und Gewicht
– Veränderung der Libido

Warum Wechseljahre?

Die Eierstöcke einer Frau enthalten bereits bei ihrer Geburt den gesamten Vorrat an Eizellen, der ihr im Laufe des Lebens zur Verfügung steht. Entscheidend für die letzte Regelblutung – die Menopause – ist, wann dieser Vorrat aufgebraucht ist. Da mit zunehmendem Alter weniger Eizellen heranreifen, werden in den Eierstöcken immer weniger Sexualhormone wie Östrogen und Progesteron produziert. Die Monatsblutung bleibt aus und das hormonelle Gleichgewicht im Körper verändert sich.

Gute Seiten

Nach der Menopause sind Menstruationsbeschwerden und Verhütung kein Thema mehr. Deshalb kann sich die Lebensqualität von Frauen dann deutlich verbessern. Auch eine Migräne kann nach den Wechseljahren verschwinden. Die Wechseljahre sind zudem eine gute Möglichkeit, das bisherige Leben neu zu überdenken und manche lang gehegten Pläne endlich umzusetzen.

Hitzewallung – was nun?

Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind die häufigsten Beschwerden in den Wechseljahren. Einige Frauen bemerken die Hitzewallungen kaum, doch bei manchen Frauen sind sie zeitweise so stark, dass sie das normale Leben beeinträchtigen. Gerade nächtliche Schweißausbrüche führen dann zusätzlich zu Schlafstörungen.

Wie stark und lange die Hitzewallungen andauern, kann sich von Tag zu Tag ändern. Hitzewallungen und Schweißausbrüche hören ohne Behandlung meistens nach vier bis fünf Jahren auf.

Wer nicht so lange warten möchte oder dadurch stark beeinträchtigt ist, sollte mit seinem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten sprechen, um Hitzewallungen und Co. entgegenzuwirken.

Hormone ja oder nein?

Wechseljahre sind keine Krankheit und müssen nicht zwingend behandelt werden. Wer jedoch sehr unter den Symptomen leidet, hat die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Therapien zu wählen. Es gibt pflanzliche Präparate gegen Wechseljahresbeschwerden, die Sie ohne Rezept bei uns in Ihrer Apotheke erhalten. Für die Hormonersatztherapie benötigen Sie dagegen ein ärztliches Rezept. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin, welche Therapie für Sie die passende ist.

Ob und in welcher Form eine Hormonbehandlung sinnvoll ist, sollte jede Frau individuell mit ihrem Arzt klären. Die Behandlung erfolgt nach dem Prinzip: So viel wie nötig, so wenig und so kurz wie möglich. Bei Frauen, die die Gebärmutter noch haben, kommt eine Kombination aus Östrogen und Gestagen zum Einsatz. Hormonpräparate gibt es in Tablettenform, als Pflaster und Gel.

Nicht geeignet ist die Hormontherapie zum Beispiel für Frauen mit bestimmten Krebsformen oder Thrombosen. Für sie gibt es alternative Methoden, wie zum Beispiel die Behandlung mit pflanzlichen Mitteln.

Phytoöstrogene

Für Frauen, die keine Hormonpräparate einnehmen können oder möchten, gibt es pflanzliche Mittel mit östrogenhaltiger Wirkung in der Apotheke. Wichtig: Pflanzliche Präparate wirken nicht sofort, sodass etwas Geduld gefragt ist. Die Einnahme sollte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Denn die meisten dürfen nicht zusammen mit Östrogenen oder bei Brustkrebs eingenommen werden. Das sind die am häufigsten verwendeten pflanzlichen Mittel:

Präparate mit den Extrakten der Traubensilberkerze (Cimicifuga) sind in Deutschland als pflanzliches Arzneimittel zugelassen. Traubensilberkerze hat eine östrogenartige Wirkung. So kann sie Hitzewallungen, depressive Verstimmungen, Schlafstörungen und Scheidentrockenheit verringern. Manche Präparate gibt es auch in Kombination mit Johanniskraut zusätzlich gegen depressive Verstimmungen.
Der Sibirische oder Rhapontik-Rhabarber wirkt ähnlich wie Östrogen. Studien zeigen, dass Präparate mit dem Wurzelextrakt die klassischen Wechseljahresbeschwerden lindern können. Er wird sehr gut vertragen und Gewichtszunahme oder Spannungsgefühl in der Brust treten in der Regel nicht auf.
Der Mönchspfeffer wird zur Behandlung von unregelmäßigen oder zu starken Monatsblutungen, bei schmerzenden Brüsten und PMS eingesetzt. Auch zu Beginn der Wechseljahre wird Mönchspfeffer wegen seiner regulierenden Wirkung auf die Monatsblutung manchmal empfohlen.
Rotklee enthält östrogenartige Verbindungen und wird in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angeboten. Allerdings ist eine Wirkung gegen Wechseljahresbeschwerden bisher nicht eindeutig belegt.
In vielen Sojaprodukten sind Isoflavone enthalten, die als Phytoöstrogene wirken sollen. Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass Sojapräparate Hitzewallungen positiv beeinflussen, besonders in höheren Dosierungen. Über längere Zeit eingenommen können diese hoch dosierten Präparate jedoch zu Magen-Darm-Beschwerden führen.

Gegen Trockenheit

In den Wechseljahren verändert sich auch die Scheidenschleimhaut, die sich dann häufig trocken und gereizt anfühlt. In Ihrer Apotheke gibt es spezielle milde Intimwaschlotionen mit beruhigender Kamille und Schutzsalben, die die Haut vor Reibung schützen oder die Reizung lindern.

Bewährte Kräuter

Tabletten und Teezubereitungen aus verschiedenen Heilpflanzen helfen, Beschwerden in den Wechseljahren zu lindern: Salbei hilft gegen Schweißausbrüche, Melisse, Baldrian und Hopfenblüten bei Schlafstörungen. Johanniskraut mildert depressive Verstimmungen und Stimmungsschwankungen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl.

Angela Skamiera,

Ihre Apothekerin

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